Translate

Mittwoch, 26. August 2015

Fortsetzung des Reiseberichts, St.Malo und ein bisschen Mont St. Michel (&Mmi # 2)

Bonjour Ihr Lieben,

Und weiter geht es mit meinem Bericht unserer Frankreichreise.
Nach einer Woche Nord-Bretagne zog es uns in ein etwas belebteres Eck der Bretagne, nach St.Malo.
St. Malo ist eine alte Korsaren Stadt, die eine sehr bewegte Geschichte hat, zuletzt im zweiten Weltkrieg als fast 85 Prozent der Stadt durch die Alliierten zerstört wurden, weil der Befehlshaber der deutschen Besatzer sich weigerte vor den alliierten Truppen zu kapitulieren: Klick 

Die gesamte Altstadt ist von einer riesigen Wehrmauer umfasst, auf der man einen Rundgang um die Altstadt machen kann. Von dort hat man fantastische Ausblicke aufs Meer und den Strand, der die ganze Stadt säumt, oder aber auch in die Stadt hinein, also "intra muros"
Es macht viel Spaß auf der mächtigen, meist sehr breiten Festungsmauer zu bummeln und das Treiben am Strand und in der Stadt zu beobachten.
In der Stadt war ich etwas Foto-faul, stellte ich hinterher fest, so dass ich tatsächlich nur diese zwei (vorzeigbaren) Bilder habe.
 Das Geschäft war zwar geschlossen, aber ich mochte die Fassade.

Und hier haben wir einen Kaffee getrunken, also eigentlich auf der gemütlichen Terrasse. Ich bin dann nur mal rein zum Fotos machen, weil ich die Räumlichkeiten so traumhaft fand.
Es ist das Hotel Chateaubriand (ein Schriftsteller und berühmter Sohn der Stadt wie ich jetzt weiß)

Das war es leider mit meinen spärlichen Stadtaufnahmen.
Die Stadt war sehr voller Menschen und wunderbar trubelig, da war mir nicht so sehr nach fotografieren.


Was ich Euch aber noch zeigen wollte sind diese Bilder,

 denn es führen immer wieder Wege ans Meer.


Es gibt auch eine großartige Promenade, wo man wunderbar das Spiel spielen kann " Welche Villa würdest Du nehmen, wenn Du eine aussuchen könntest?" ...und es ist sicher, dass wenn man denkt, man hätte "seine" Villa gefunden eine noch Schönere kommt.

Wir verbrachten zwei wunderbare Tage in St. Malo, nach der sehr ruhigen Nord-Bretagne ein wohltuender Mix aus Stadtbummel und Strandbesuchen.


Und unser Sohn traute sich (mehrmals) vom Sprungturm des Meerwasserfreibades zu springen, was wir echt cool fanden.

Über Air BnB hatten wir das sehr hübsche kleine, aber feine Appartement von Emma gefunden, das eine schöne Lage hat,
 und vor allem einen schönen Ausblick.



Auf unserer (vielleicht-)To-Do-Liste standen viele tolle Unternehmungen, die wir in früheren Jahren schon einmal gemacht hatten, wie z.B. das Grand Aquarium, der Skulpturengarten von Rotheneuf ( hier gibt es ganz tolle Bilder davon: Klick), die Festung Fort la Latte, den Leuchtturm am Cap Frehel und Austern essen in Cancale, aber unser Sohn hatte bei dem schönen Wetter und der brodelnden Stadt keine Lust auf Autofahrten oder indoor-Aktivitäten.
So ließen wir uns treiben und genossen in vollen Zügen St. Malo.

Und die Zeit verging sowieso wie im Flug, denn nach zwei Tagen ging es schon langsam wieder Richtung Heimat.

Aber nicht ohne einen ausgiebigen Zwischenstopp in Paris und natürlich auch nicht ohne einen kleinen Umweg über den Mont St. Michel, der in der Normandie liegt, ganz nah an der Grenze zur Bretagne. Man sieht ihn schon viele Kilometer vorher in die Höhe ragen.
Ein beeindruckender Ort, der trotz unglaublicher Menschenmassen auf mich ein wenig eine magische Ausstrahlung hat. Vielleicht weil mancher munkelt, dass dort der heilige Gral versteckt sein könnte...

 Die Anfahrt gestaltete sich etwas anders als vor dem Umbau. Schon auf dem Weg zum Parkplatz bildete sich ein Stau, und nachdem die Schlange an den Pendelbusen sehr lang wirkte machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Der noch ziemlich neue Steg, der zur Insel führt kam uns aber doch sehr lang vor und man fühlte sich ein wenig wie in einer Prozession.
Natürlich spielte sicherlich auch eine Rolle, dass wir in der Hauptsaison hier her kamen, aber ich würde raten, sich genügend Zeit zu nehmen um sich am Mont St. Michel umzusehen.

Es waren sehr viele Menschen dort und dementsprechend staute es sich überall und die kleinen Gassen waren völlig überfüllt.
Wir wurden am Nachmittag in Paris erwartet und so verließen wir den Berg des heiligen Michael schon schnell wieder um uns auf den Weg nach Paris zu machen.

Davon berichte ich dann das nächste Mal.
Die liebe Astrid meinte, sie sei schon sehr gespannt auf meinen Bericht über ihre Lieblingsstadt.
Ich würde nicht zuviel erwarten liebe Astrid, denn wir wohnten diesmal am Montmartre und ich hatte neben dem Blick auf einige klassische Sehenswürdigkeiten fast nur Augen für die Street Art, die man am Montmarte überall entdecken kann.

Lasst Euch überraschen (sofern Ihr noch die Puste habt uns durch Frankreich zu folgen...)

 Und weil ich Frankreich, die Bretagne, St. Malo, den Mont St. Michel und natürlich Paris so sehr mag und heute Mittwoch ist, verlinke ich mich doch gerne zu "Mittwochs mag ich" beim Frollein Pfau.

au revoir, allerliebste Grüße und bis Bald,

Kerstin




Kommentare:

  1. Wo kann man sonst wohnen, wenn nicht am Montmartre? Paris at it's best!
    GLG
    Astrid
    St. Malo gefällt mir!

    AntwortenLöschen
  2. Ach, so schöne Fotos. Sehr maritim. Ich wünsche mich dorthin... Lg mila

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du hier einen Kommentar hinterlässt!