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Sonntag, 24. Juli 2016

Esszimmer Makeover

Hereinspaziert Ihr Lieben,

willkommen im "neuen" Esszimmer!
Na, traut Euch ruhig rein, Paula tut nix.
Vor vielen Wochen fingen wir an, unser Esszimmer umzustellen.
Sieben Jahre stand unser Esstisch in der Mitte dieses Raumes, näher zur Küche, und gleich sichtbar vom Flur aus.
Das gefiel uns auch viele Jahre sehr gut.
Leider ist das aber die dunkelste Ecke im Haus, fernab eines Fensters.
Als dieses Frühjahr draußen alles grünte und die Sonne wiederkehrte, bekam ich Lust den Tisch endlich einmal ans Fenster zu stellen.
Im Mai stellten wir also den Tisch um und warteten erst mal ab wie es uns im Alltag gefällt.
Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick.
Aber nach einiger Zeit gefiel es uns immer besser, und langsam reifte ein Plan, wie das Zimmer insgesamt umgestaltet werden könnte.
Außerdem schwebten mir kleine Veränderungen vor, wie z.B. den weißen Schrank in einem Smaragdton zu streichen. Er bekam dann auch noch einen Vorhang und neue Türknäufe ( die ich bei Tia Emma in Frankfurt gekauft habe).



 Der Schrank links musste nur ein wenig verschoben werden. Der alte Bilderrahmen, der darüber hing, hat nun erst mal Pause, dafür wanderte der Neon-Setzkasten über diesen Schrank, der übrigens ein umgedrehter Buffetaufsatz ist (geniale Idee meines Liebsten!).





Nach rechts entstand eine Lücke, die wir mit einem Sessel und einer Stehlampe füllten.



Über dem Sessel hängt nun meine Tellersammlung. 
Zwei davon sind von Frau Ines, den Rest habe ich gemacht (hier habe ich sie schon mal gezeigt).
Ich habe die Teller so gehängt, dass ich meine Sammlung noch erweitern könnte.

Der kleinste ist übrigens ein Mitbringsel aus Hamburg.
Der musste einfach sein, trägt sie doch fast die gleiche Frisur wie ich.

Den Lampenschirm habe ich schon vor längerer Zeit mit einem Rice-Schal bezogen.
Ich habe diese Stehlampe aus dem Wohnzimmer stibitzt, weil sie einfach so gut in diese Ecke passt (passender Ersatz fürs Wohnzimmer war schon im Fundus).
 Zwischen Lampenschirm und Schrank ist noch eine Libelle gelandet.
Sie kam direkt aus Paris geflogen, dazu gleich mehr.
Bisher verursachte das "neue" Esszimmer fast keine Kosten, wenn man von der Farbe für den Schrank und die Knäufe absieht, aber eine neue Lampe für den Esstisch musste dann doch her.
Ich erinnerte mich, dass wir letztes Jahr in Paris bei Petit Pan eine hübsche Lampe sahen, die ich am liebsten gleich mitgenommen hätte. Zu der Zeit hatten wir aber keinen Bedarf.
Als ich nun im Petit Pan Webshop nachgucken ging, entdeckte ich zu meiner großen Freude gleich den Lampenschirm.
Und als sich herausstellte, dass er derzeit sogar noch im Sale ist, hüpften die Libelle und ein paar Stöffchen direkt auch noch in den Warenkorb...

Sie ist wie ein chinesischer Drache aus Seide und Bambus und so federleicht wie sie wirkt.
Wir haben dann ein schönes Textilkabel dazu besorgt,
und für ein Vögelchen war auch noch Platz.
Federleicht und zart ist auch dieser kleine Drache aus handbemalter Seide, den mir eine Freundin vor einiger Zeit vom Flohmarkt mitbrachte.
Beim Setzkasten hat das kleine Kunstwerk nun ein schönes Plätzchen gefunden.

Der Pompom-Adventskalender blieb an seinem gewohnten Platz.
Er passt weiterhin gut in diesen Raum.

Das bestickte Sieb hängt nun nicht mehr bei den Wandtellern.
Als kleine Berühmtheit bekam es jetzt sozusagen einen Soloplatz ;-)
Ist es doch immerhin mittlerweile über 35 000 mal gepinnt.

Für die Stirnseite des Tisches hätten wir gerne noch eine kleine Bank ohne Lehne. Bis wir was Passendes finden, hält erst mal der alte Hocker die Stellung.
Und nun zeige ich Euch noch, warum wir uns die Mühe gemacht haben, ein eigentlich schönes Zimmer (hier könnt Ihr nochmal gucken: Klick) ganz neu anzuordnen.
Es ging mir um diesen Blick.
So sieht es derzeit aus, wenn ich auf meiner Bank sitzend nach rechts gucke.
Dafür haben wir uns gerne die Mühe gemacht.

Und wenn man das Haus betritt, und vom Flur ins Esszimmer blickt sieht das nun so aus. 

Ach ja, weil hier wie immer mein Kånken Rucksack steht fällt mir gerade noch ein, dass ich mit Amüsement vor Tagen diesen Artikel las: Klick
Dass ich wohl etwas hinter her bin, wundert mich nicht, und es ist mir eigentlich auch wurscht. Ich mag meinen Kånken immer noch sehr, und ich werde ihn weiterhin als Tasche für mein Arbeitsmaterial nutzen, åtschibåtsch!
Aber ich schweife ab...


Denn eigentlich ging es eben noch ums Esszimmer.
Dazu kann ich noch sagen, dass wir mit unserer Low-Budget-Erneuerung sehr zufrieden sind.
Ich kann nur empfehlen, immer wieder mal was Neues aus zu probieren, da es großen Spaß macht, die Möbel und die Deko neu zu puzzeln, und es ist immer spannend, wie sich ein Raum dadurch verändert.
Ich mag Veränderung!

Auf die Frage meines Sohnes, ob es nun so bleibt, konnte ich deshalb auch keine klare Antwort geben.
Wer weiß, was uns noch so alles einfällt...

Hier wird es nach diesem megalangem Post erst  mal wieder ruhig, denn der lang ersehnte und überfällige Urlaub steht fast vor der Tür, Yeah!
Aber ich werde bestimmt auf Facebook & Instagram hin und wieder Urlaubsbilder aus Holland posten.
Ich würde mich freuen Euch da zu treffen, es ist eigentlich ganz nett da.
Instagram hat es mir mittlerweile echt angetan.

Bis bald, wo auch immer,
allerliebste Grüße,

Kerstin








Mittwoch, 6. Juli 2016

happy house & nice things # 6/16

Ihr Lieben,

diesmal hat es ganz schön lange gedauert bis ich Bilder und Zeit zu einem happy house & nice things Post zusammen bekommen habe.

Großer Stress im Job, gesundheitliche Probleme (nicht bedrohlich und hoffentlich bald überstanden), und die ein oder andere kleine "Katastrophe" halten mich derzeit ganz schön auf Trab.
Immer is was ...
Aber eigentlich merke ich auch gerade in solchen Zeiten, wie wichtig es ist, den Blick auf die schönen Dinge und Ereignisse zu lenken. 
Und diese dann auch möglichst in fotografischer Form fest zu halten.

Ein Blick auf diese Bilder versetzt mich in gute Laune, und zeigt mir all das Schöne und Gute, das mich eben auch im Chaos umgibt, ganz deutlich.
So oft sind es ja gerade die kleinen Dinge, die großartig sind, und für Glücksmomente sorgen.

Wie z.B. als mein elfjähriger Sohn und sein Kumpel kürzlich dank dem Internet nochmal das Thema Bügelperlen für sich entdeckten.
Das hat mich ehrlich überrascht und zugleich sehr amüsiert.
Dachte ich doch, die Bügelperlen-Ära sei längst abgeschlossen.
Voller Leidenschaft wurde gesteckt und gebügelt, und es sind wirklich lustige Sachen dabei rausgekommen.
Kreatives Schaffen ist auch mein bestes Mittel zum Stressabbau.
Und sei nur ein kleines Projekt.
Kraniche falten z.B. oder auch mal was Kleines häkeln.
Als ich bei Tatjana diese süße Becherampel sah, häkelte ich auch nach Beas Anleitung eine solche.
Allerdings in abgespeckter Version.
 Musste halt schnell gehen.
Macht aber trotzdem Freude.


Und dann gibt es natürlich noch den Klassiker unter den Glücklichmachern, den sicherlich einige von Euch kennen.
Shoppen.
Besonders Dinge, die man nun wirklich nicht braucht...
Vielleicht manchmal eine fragwürdige Methode seine Laune auf zu polieren, aber wenn es hilft...!?
Na ja, natürlich versuche ich mich zu beherrschen, aber Geburtstagsgeld muss doch investiert werden, oder??
So kam diese entzückende Edelstahl-Luxus-Brotzeit-Box über Etsy aus Indien zu mir.

So was wollte ich echt schon lange, und wie sie da nun so herum steht ist sie einfach Glücks-Doping pur.

Blumen helfen auch immer.

Ganz besonders natürlich Rosen zum Hochzeitstag.
(Immerhin Blumen, ansonsten fiel dieser Tag eher dem Stress zum Opfer)

Oder eine spontan von der Nachbarin geschenkte Gartenrose.
(Danke liebe Frau Nachbarin♥)

Besonders schön ist ein (auf dem Heimweg von der Autowerksatt) selbstgepflückter Wiesenstrauß.


  Aber auch selbstgekaufte Blumen aus dem Supermarkt.
 Die Fischvase ist übrigens auch neu.
Ein Mitbringsel aus Hamburg.

Ebenso wie Mr.Frost, ein Fliesendekor von Boubouki.
 Die Rose zwischen die Zähne bekam er allerdings von mir verpasst.
Durch ihn wird unsere Gästetoilette noch ein bisschen kurioser als sie sowieso schon ist.

Er versteht sich gut mit der wilden Elfe, die wir vor Jahren als Souvenir bei einem Kunsthandwerks-Markt auf Elba erstanden.
Ein Geweih und ein Madonnenbild machens heimelig.
Ebenso wie die Toilettenpapier-Barbi und der Wackeldackel mit Kumpel Kaktuslöwe.
So, für heute aber genug von der Toilette!


 Jetzt mal raus an die Sonne, genauer in den Vorgarten, in dem wir im Juni ein Frühstück für unseren Sohn zum 11.Geburtstag machten.
Dieses Glückskind hatte in den elf Jahren immer einen sonnigen Geburtstag.



Das Frühstück war der Abschluss einer Übernachtungs-in-den-Geburtstag-reinfeier-Party, und die Frühstücks-Gäste waren dementsprechend müde.

Nachts fand auch der Markt auf dem Kontakt-Festival statt.
Der ist nun schon echt lange her. Und bevor die Bilder in meinem happy house & nice things-Ordner noch total verstauben, wird es Zeit, dass sie zum Vorschein kommen.
(Hier und hier hatte ich Euch übrigens schon von unserer Deko-Aktion für das Festival erzählt
Und hier von den Deko-Bildern, die im Koffer zu sehen sind)

Manches Objekt aus dem Koffer zeige ich demnächst noch ausführlicher.

Die ein oder andere Deko, die wir für das Festival gemacht hatten, verschönert nun übrigens unseren Garten.




Ein für mich außergewöhnliches Ereignis in den letzten Wochen war die Teilnahme an einer Modenschau.
 
Durch meine berufliche Verbindungen ergab es sich, dass ich neben 58 anderen Frauen in tollen Gewändern das erste Mal in meinem Leben über einen Laufsteg lief.
(Also eigentlich war es kein Laufsteg, den musste man sich denken, wir schritten durch das Foyer des hiesigen Theaters.)
Ich konnte dabei sehr deutlich zeigen, dass ich dazu stehe einen Vogel, bzw. einen ganzen Schwarm davon zu haben.
 Leider habe ich kein Foto von mir im Kleid, aber wenigstens das Kleid, bzw. den Überwurf, damit Ihr sehen könnt um welche Vögel es sich handelte.
(diese waren übrigens aus Stoff, nicht aus Plastik, wie es in  diesem Artikel stand)


Die echten Vögel hier in unserem Garten freuen sich sicherlich mit mir über den Rasen, der teilweise neu angesät sprießt, vom Dauerregen fürstlich verwöhnt, und nun viele fette Würmer beherbergt.
(letztes Jahr sah es hier irgendwann eher nach Steppe und Ödnis aus..)
Paula, die sich glücklicherweise wieder prima von einem Infekt erholt hat, liebt den kuschligen Rasen auch.
Einen anderen Teil des Rasens habe ich hoch wachsen lassen und Wildblumen gesät, da lässt der Erfolg aber noch auf sich warten.
Mal sehen, ob da noch was kommt.
Die Glücksklee Zwiebelchen, die ich gesetzt hatte gingen immerhin auf.



Und dann gab es auch noch eine besondere Überraschung für mich.
Ein wunderbares Holland-Mitbringsel-Päckchen von der lieben Koni ließ mein ♥ vor Freude hüpfen!!
Es war auch ein toller, ausführlicher Brief dabei.
Vielen Dank Du Liebe, ich freute mich wirklich sehr über diese unverhoffte Aufmerksamkeit und über den Brief!
(und sobald ich Zeit finde gibt es auch eine Antwort auf den Brief, versprochen!!!)
Hach, mein Lieblings-Pfefferminz!



Zum Abschluss zeige ich euch noch die ersten Bilder unseres umgestellten Esszimmers.
Vor Wochen nämlich haben wir den Essplatz probehalber ans Fenster verlegt und langsam, peu a peu rückten wir dementsprechend alles andere drumherum auch ein wenig hin und her. 
Im Laufe der letzten Wochen, wann immer ich Zeit und Energie hatte, dekorierte ich neu und strich unser Büffet farbig.
Nun fehlt eigentlich nur noch die neue Lampe über dem Tisch.
Deshalb gibt es heute nur ein paar wenige Bilder, als Vorschau sozusagen.



Das ist schon mal ein Vorgeschmack auf den neu gestrichenen und gestylten Schrank.
Wenn die Lampe über dem Esstisch hängt, und auch sonst alles vorzeigbar ist, gibt es einen hier Extra-Post zum "neuen" Esszimmer.

Ich werde jetzt gleich selbst hier noch mal durchscrollen und staunen.
Darüber, dass ich trotz all dem Stress und der Blessuren doch eine stattliche Sammlug schöner Momente zusammen bekommen habe.

Im Juli werde ich noch sehr beschäftigt sein.
Der Job, eine riesen-unbedingt-to-do-Liste, eine Fortbildung und der ganz normale Alltag werden mich weiterhin auf Trab halten. 
Bis zum Sommer-Urlaub sind es noch einige Wochen.

Aber ich werde mir trotzdem immer wieder einen Moment nehmen um zu gucken und zu geniesen.
Ausschau halten nach den schönen, glücklichmachenden Momenten des Alltags.

Und die Kamera wird immer dabei sein.


Habt einen schönen Sommer,

allerliebste Grüße,

Kerstin

PS: Falls Du wissen möchterst warum, wieso, weshalb das hier eigentlich, dann guck doch mal da: Klick